capito ist Teil der Flagship-Initiative der Innosuisse

Im Zentrum des Projekts stehen barrierefreie Informationen und Kommunikations-Technologien.

Die Schweizerische Agentur für Innovationsförderung (Innosuisse) hat im Rahmen ihrer neuen Flagship-Initiative ein vierjähriges Projekt mit einem Gesamtbudget von 12.4 Millionen Schweizer Franken bewilligt. Ziel dieses Projekts ist es, barrierefreie Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) für Menschen mit Behinderungen zu entwickeln. Als Umsetzungspartner ist capito gemeinsam mit u.a. Swiss Text und der Zürich Versicherungs-Gesellschaft mit an Bord. Das Projekt startet 2022.

Das Flagship zielt insbesondere auf fünf Anwendungen:

  • Textvereinfachung
  • Gebärdensprachübersetzung
  • Gebärdensprachüberprüfung
  • Audiodeskription
  • gesprochene Untertitel

Innerhalb des Flagships stellt jede Anwendung ein eigenes Unterprojekt dar. Zwischen den Unterprojekten bestehen jedoch enge Verbindungen über gemeinsame Technologien, wie zum Beispiel Techniken der künstlichen Intelligenz. Das Flagship wird mit seinem nutzerzentrierten Ansatz zu Innovationen führen, die Menschen mit Hör-, Seh- und kognitiven Beeinträchtigungen, aber auch hörende Gebärdensprachlernende unterstützen. Menschen mit Behinderungen sind in allen Phasen des Forschungs- und Entwicklungszyklus‘ mit eingebunden.

Das Flagship wird vom Institut für Computerlinguistik der Universität Zürich, Dr. Sarah Ebling, geleitet. Dr. Ebling spielt auch bei der Entwicklung von capito digital, der KI-basierten Schreibassistenz für Leichte Sprache, eine zentrale Rolle.

Insgesamt sind vier Forschungspartnern, mit einem zusätzlichen ausländischen Forschungspartner als Unterauftragnehmer, und sechs Umsetzungspartnern am Projekt beteiligt. Gemeinsam gehören die Flagship-Partner zu den wichtigsten Akteuren im Bereich der inklusiven IKT in der Schweiz.

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